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Stillzeit

Die Kliniktasche – Checkliste für ein großes Mysterium

2. September 2021

Die Kliniktasche – Checkliste für ein großes Mysterium

Früher oder später wird jede Schwangere mit der Frage konfrontiert, ob sie die Kliniktasche schon gepackt hat. Einige beantworten sie mit strahlendem „Jaaa!“, andere schütteln betreten den Kopf und wieder andere scheinen gar nicht zu wissen, was gemeint ist. Wie recht jede dieser Gruppen hat, erfährst Du hier.

Unverzichtbar für die Kliniktasche:
Checkliste der wichtigsten Dokumente

Die so genannte Kliniktasche soll alles enthalten, was für Geburt und Wochenbett wichtig ist. 

In die Kliniktasche gehören in erster Linie:

  • Der Mutterpass
  • Deine Krankenversicherungskarte
  • Dein Personalausweis
  • Der Überweisungsschein des behandelnden Gynäkologen
  • Euer Familienstammbuch oder Eure Heiratsurkunde

Je nachdem, welcher Empfehlung Du folgst, hat die Tasche noch viele weitere Gegenstände aufzunehmen. Vor allem aber soll sie <strong>spätestens in der 37. Schwangerschaftswoche</strong> fertig gepackt sein, um jederzeit gegriffen und mitgeführt werden zu können.

Wie wichtig ist eine Kliniktasche für die Geburt?

Doch mal ehrlich: Glaubst Du, dass eine Frau, die ohne Kliniktasche zur Geburt kommt, abgewiesen und wieder weggeschickt wird? Dass sie Entbindungsstätte nur mit einem korrekt gepackten Köfferchen betreten darf – und dass dessen Inhalt akribisch kontrolliert wird? Natürlich nicht!

Die diensthabenden Geburtshelfer*innen werden Dich auch ohne Gepäck willkommen heißen und eine mitgeführte Kliniktasche keiner Checkliste unterziehen – denn was für die Entbindung wirklich wichtig ist, finden sie darin sowieso nicht: Essenzieller als jeder Artikel in der Kliniktasche ist das Knowhow von erfahrenem Personal und Deine positive Einstellung zur Geburt.

Insofern kannst Du die Kliniktasche getrost vergessen. Dein Kleines kommt auch ohne das sagenumwobene Handgepäck zur Welt und Ihr werdet nichts von dem, was (angeblich) hineingehört, vermissen. Außerdem kann der Vater oder eine andere Person die Kliniktasche noch bringen – denn schließlich nimmt eine Geburt etwas Zeit in Anspruch.

Eine individuell bestückte Kliniktasche:
Checkliste für den ganz persönlichen Bedarf

Voraussetzung für diesen Service ist, dass Du entsprechende Vorbereitungen getroffen hast – also zu Hause eine gepackte Kliniktasche steht oder eine Checkliste erstellt wurde, die Deinen Bot*innen verrät, was Du gern bei Dir haben möchtest. Diese Angaben sind für den Inhalt wesentlich wichtiger als vorgefertigte Listen von Krankenkassen, Frauenärzten oder anderen Eltern.

Weil persönliche Gimmicks aus der Kliniktasche die Geburt besser unterstützen als die empfohlene Ausstattung, sind sie bei Entbindungshelfer*innen äußerst beliebt. Nachfolgend erhältst Du ein paar Anregungen für Dinge, die den klassischen Inhalt einer Kliniktasche ergänzen und individualisieren: Angenehmer Musik zu lauschen, ein hübsches Bild zu betrachten oder einen harmonischen Duft wahrzunehmen kann beim Entspannen helfen und den Prozess des Gebärens fördern. Beachte jedoch, dass bestimmte Aromen eine gegenteilige Wirkung haben und sprich ihren Einsatz mit Deiner betreuenden Hebamme ab.

Auch ein eigenes Nachthemd oder Pyjama-Oberteil kann bei der Entbindung hilfreich sein. Viele Frauen fühlen sich in persönlicher Wäsche wohler als in einem OP-Kittel, den sie mangels Kliniktasche während der Geburt tragen müssen. Mach Dir jedoch klar, dass die Kleidung Schaden nehmen kann, denn unter Wehen und in der Austreibungsphase verliert Dein Körper diverse Flüssigkeiten – von denen Schweiß noch die harmloseste ist. Bevor es dazu kommt, kann einige Zeit vergehen. Pack also etwas ein, das Dich beschäftigt und ablenkt.

Ob Du Dich für ein Buch, ein Hörspiel oder eine angefangene Handarbeit entscheidest, ist einerlei. Hauptsache, diese Gegenstände aus der Kliniktasche machen die Geburt kurzweilig(er) und sorgen in der Wartezeit für etwas Unterhaltung.

Hebammen-Tipps für die Kliniktasche: Checkliste wahrer Expert*innen

Weitere hilfreiche Mitbringsel für die Entbindung sind:

    • Wärmende Socken gegen kalte Füße, weil diese die Wehentätigkeit hemmen
    • Rutschfeste Schuhe und ein Bade- oder Morgenmantel bzw. eine lange Strickjacke, falls Du herumlaufen möchtest
    • Haargummis, -bänder oder -klemmen, um lange Strähnen aus Gesicht und Nacken zu halten – Körperpflegemittel, damit Deine Begleitperson Dich bei Bedarf massieren kann
    • Lippenbalsam, denn erfahrungsgemäß wird die Mundpartie bei angestrengter Atmung trocken

Schließlich und endlich gehört noch etwas Proviant in die Kliniktasche oder auf die Checkliste. Zucker- und kohlensäurefreie Getränke löschen nicht nur den Durst, sondern unterstützen auch die Blutzirkulation, sodass Dein Kreislauf stabil bleibt. Häppchen wie Obst oder Müsliriegel spenden Energie, die durch kräftezehrende Wehen verloren geht.

Hilfreich kann eine individuell gepackte Kliniktasche auch sein, wenn die Geburt vorbei ist: Sich für Erinnerungsfotos frisch zu machen, ist nicht eitel – sondern ein verständliches Bedürfnis. Setz also ruhig auch eine Haarbürste, ein paar Feuchttücher, Deine Puderdose und ein bisschen Mascara auf die Checkliste für die Kliniktasche.

Auch das gehört in die Kliniktasche: Checkliste fürs Wochenbett

Okay, das war schon mal eine ganze Menge. Doch sie findet garantiert Platz – denn viele andere Dinge, die Dir für die Kliniktasche, die Geburt oder die anschließende Erholungsphase empfohlen werden, brauchst Du nicht einpacken. In der Regel halten Wöchnerinnen-Stationen ein breites Sortiment an Pflegeprodukten und Kleidung für Mutter und Kind bereit. Hier findest Du sowohl Windeln und Strampler für Dein Baby als auch Wäsche und Hygieneartikel für Dich.

Lediglich auf die unmittelbar nach der Geburt folgende Stillzeit solltest Du Dich durch den Inhalt der Kliniktasche einstellen. Besonders wichtig ist ein gut sitzender BH aus atmungsaktivem saugfähigem Material, dessen Cups sich öffnen lassen. Heute erhältliche Spezialausführungen können es locker mit jeder Lingerie aufnehmen, sodass Du auch unter den so genannten Still-BHs attraktive Modelle findest.
Darüber trägst Du bequem sitzende Kleidung mit Vorderverschluss; also etwa eine Bluse, einen Troyer oder entsprechend gearbeitete Nachtwäsche. Achte auch hier auf atmungsaktive, saugfähige und pflegeleichte Materialien.

Livella-Tipps für die Kliniktasche: Checkliste nützlicher Extras

Weil die Brüste jeder Frau individuell auf den Saugvorgang reagieren, empfehlen wir Dir zusätzliche Hilfsmittel zum Stillen. Hierfür bieten wir Dir eine Vielzahl nützlicher Extras an, die Deine Brust pflegen und das innige Erlebnis fördern:Neben unserem Livella Bio-Kräuter Stilltee, der ideal in der Milchbildungsphase ist, können die Brustgelkissen als Warm- oder Kalt-Kompressen verwendet werden und sind in Verbindung mit unseren Silberhütchen eine besondere Wohltat für gestresste Brustwarzen.

In- oder außerhalb der Kliniktasche: Checkliste für den Heimweg

Natürlich benötigst Du auch für den Entlassungstag ein paar wichtige Dinge. Sie müssen jedoch
nicht in der Kliniktasche enthalten sein, wenn Du nach der Geburt viel Besuch bekommst – und jede/-r etwas von Deiner Liste mitbringt. Andererseits ist es verständlich, wenn Du alles bei Dir haben möchtest, um den Heimweg mit Deinem Baby vorzubereiten. Hierfür brauchst Du:

  • bequeme Kleidung, wie Du sie zwischen dem 6. und 7. Schwangerschaftsmonat getragen hast
  • Body, Langarmshirt und Strampler/Höschen in Größe 50/56
  • ein Paar Babysöckchen
  • Jacke und Mützchen entsprechend der Wetterlage
  • Decke oder Fußsack entsprechend der Wetterlage – Kinderwagen, Tragesack oder Autobabyschale

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